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Burnout-Beratung-Fulda bietet für betroffene Privatpersonen Beratungsleistungen rund um das Burnout-Syndrom.

Sie werden beraten, wenn Sie erste Anzeichen für Dauerbelastung und Stress bei sich bemerken. Sie werden unterstützt bei der Suche von Ärzten oder Fachkliniken.

Die Burnout-Beratung-Fulda bietet absolute Diskretion und Verschwiegenheit.

Ob die Burnout-Beratung-Fulda der richtige Partner für Ihr Anliegen ist, können Sie leicht durch ein Telefonat herausfinden. Rufen Sie einfach unverbindlich an. Telefon: 0661 2490437

Wenn Sie nicht gleich zu einem Psychologen, Psychiater oder Neurologen gehen möchten, biete ich Ihnen die Möglichkeit, sich bei mir beraten zu lassen.

Ich bin Reinhard Burkardt, DEKRA geprüfter Personal Coach und Stressmanagement-Trainer und seit April 2012 Leiter der Selbsthilfegruppe Burnout Fulda.

Suchen Sie Antworten auf folgende Fragen?
Dann sind Sie hier richtig!

Leide ich am Burnout-Syndrom?

Wenn Sie noch keine völlige Burnout-Erschöpfung hatten und deshalb Ihre Symptome nicht eindeutig einzuordnen wissen, geht es Ihnen wie vielen Menschen.

Eine Warnung: Eines stelle ich immer wieder fest. Menschen die den Verdacht haben, sich selbst im Burnout-Zyklus zu befinden, brauchen oft Monate, um sich selbst einzugestehen, dass sie tatsächlich betroffen sind. Wenn Sie jetzt merken, diese Aussage könnte auf Sie zutreffen, weil Sie sich zum Beispiel dauernd erschöpft fühlen, schlecht schlafen oder sich überwinden müssen an die Arbeit zu gehen, dann geben Sie sich bitte einen Ruck und melden Sie sich. Während ich das schreibe, werde ich etwas traurig, weil viele diese Warnung übergehen.

Die Diagnose ist auch für Ärzte schwierig. Über 100 mögliche Symptome können mit dem Burnout-Prozess einhergehen. Bei jedem Menschen können die unterschiedlichsten Symptom-Kombinationen auftreten. Die Frage: „Leide ich an Burnout?“ können letztlich nur Sie selbst beantworten und für sich entscheiden.

Es gibt Entscheidungshilfen zur Diagnose! Trotz einiger Tests und Fragebögen bleibt es letztlich Ihre Entscheidung, das Ergebnis auch ernst zu nehmen. Ich habe selbst einige Tests ausgefüllt. Einige der Fragen erschienen mir anfangs zu anspruchslos, das könnte Ihnen ähnlich gehen. Deshalb ist es wirklich wichtig für Sie, darüber nachzudenken, welche Auswirkungen es haben könnte, wenn Sie so weitermachen wie bisher.

Schaffen Sie es, sich rechtzeitig einzugestehen, dass Sie gegensteuern sollten, um ihr Leben zu retten? Gehören Sie zu den wenigen, die es schaffen, vor den ersten Depressionen für sich selbst sorgen?

Die meisten Burnout gefährdeten Menschen denken Gedanken wie „Ohne mich läuft nichts richtig.“, „Ich kann die Anderen doch nicht im Stich lassen.“, „Dieses eine Projekt bringe ich noch zu Ende.“, „Wegen so etwas kann ich doch nicht zu Hause bleiben.“ Erkennen Sie sich teilweise wieder?

Gerne können Sie meine professionelle Hilfe als Burnout-Coach in Anspruch nehmen. Rufen Sie mich einfach an und vereinbaren Sie einen kurzfristigen Termin für ein kostenloses und unverbindliches erstes Gespräch am Telefon. Dabei besprechen wir, wie ich Ihnen weiterhelfen kann und was Ihre weiteren Schritte sein könnten.

Wann bin ich wieder fit?

Besonders diese Antwort ist von vielen unbekannten Faktoren abhängig. Wie frühzeitig haben Sie sich Hilfe geholt? Was haben Sie getan, um sorgsamer mit sich umzugehen. Haben Sie gelernt mit dem, was Sie stresst, umzugehen? Wenden Sie das Gelernte im täglichen Leben an?

Wenn Sie sich frühzeitig Hilfe holen, brauchen Sie sich vielleicht nicht einmal arbeitsunfähig schreiben zu lassen. Wenn Sie warten bis Sie Depressionen haben oder völlig erschöpft zusammenbrechen – und dazu wird es kommen, wenn Sie gar nichts unternehmen –, dann sind neun Monate bis zwei Jahre Arbeitsunfähigkeit keine Seltenheit. Das führt zu finanziellen Einbußen und viele können die vorher ausgeübte Arbeit außerdem nicht mehr leisten.

Betroffene Menschen, die sofort radikal ihr Leben ändern, können es schon in wenigen Monaten schaffen wieder in ihrem alten Job zu arbeiten und ein verändertes, aber zufriedenes Leben führen.

Wie werde ich wieder fit?

Einerseits sind es die Maßnahmen, die fast in jedem Gesundheitsratgeber stehen. Trinken Sie genug, ernähren Sie sich gesund. Treiben Sie Sport. Zusätzlich müssen Sie lernen mit Ihren Kräften gut zu haushalten und mit Ihrem Körper achtsam umzugehen. Machen Sie Pausen. Machen Sie pünktlich Feierabend, treffen Sie sich wieder mit Freunden.

Sie kommen nicht daran vorbei eine gute Widerstandsfähigkeit gegen Stress aufzubauen. Diese Widerstandsfähigkeit, auch Resilienz genannt, kann man teilweise lernen. „Teilweise lernen“ sage ich deshalb, weil vieles schon vom Mutterleib an und auch als Kleinkind gelernt wurde oder eben nicht. Die Geborgenheit und Sicherheit, die man als Säugling bei der Mutter erlebt, kann im Erwachsenenalter kaum etabliert werden. Aber es gibt hilfreiche Methoden, um wieder fit zu werden.

Wie kann ich meine Resilienz stärken?

Glauben Sie nicht allen Versprechen, wenn es um Resilienz-Training geht. Zum Beispiel wird ein Training in Gruppen nur bedingt helfen. Aber, was auch immer in dieser Richtung angeboten wird, ob Resilienz-Training, Stress-Management-Training, Anti-Stress-Training oder ähnliches, all das kann im Umgang mit dem Stress helfen. Ich selbst bin zertifizierter Stress-Management-Trainer und möchte Ihnen raten, informieren Sie sich vorher was solch ein Training beinhaltet.

Folgende Punkte halte ich bei einem Resilienz- oder Anti-Stress-Training für wichtig:

  • Es sollte auf Sie als Einzelperson individuell zugeschnitten sein.
    So helfen entsprechende Übungen Ihnen direkt in Ihrer Situation.
    Resilienz-Trainings für Gruppen können nur an der Oberfläche kratzen.
  • Sie sollten im Training lernen, Ihre persönlichen Stressoren zu identifizieren, um genau dem zu widerstehen, was Ihnen Stress bereitet. Statt allgemeingültiger Regeln lernen Sie, achtsam mit sich selbst umzugehen, Stressmomente zu entdecken und zu bewältigen.
  • Wird ein Resilienz-Training angeboten, sollte ein Training für Ihre Herzratenvariabilität dazugehören. Diese Praktiken stärken nachweislich Ihre Widerstandskraft, nicht nur gegen Stress sondern auch gegen Krankheiten.
  • Sie sollten unbedingt dazu gecoacht werden, wie Sie die Übungen in Ihren Alltag einbauen. Der Transfer von neuen Verhaltensweisen in Ihren Tagesablauf ist das A und O eines gelungenen Trainings. Nur so wirkt das Gelernte in Ihrem Leben und Sie profitieren in vollem Umfang.

Genau solch ein Training kann ich Ihnen anbieten. Rufen Sie mich gerne an.

Wie kann ich mein Leben lebenswerter gestalten?

Was für Sie ein lebenswertes Leben ist, entscheiden Sie. Denken Sie darüber nach, was Sie gerne tun. Oder nehmen Sie jetzt ein Blatt Papier und schreiben Sie 15 Dinge auf, die Sie gerne tun oder in der Vergangenheit getan haben. Das sollten Dinge sein, die nichts mit Arbeit zu tun haben. Fragen Sie sich, wann Sie das ein oder andere das nächste Mal tun wollen. Holen Sie sich in Ihr Leben, was Ihr Leben wertvoll macht.

Oft geraten Menschen auch in einen Burnout-Prozess, weil sich ihnen der Sinn ihrer Arbeit nicht mehr erschließt. Durch Umstrukturierungsmaßnahmen müssen sie jetzt vielleicht zusätzlich Dinge tun, die ihnen überhaupt nicht liegen. Change-Prozesse sind heute als fortschrittlich angesehen – aber jede Veränderung im Unternehmen bringt zusätzlichen Stress für die Mitarbeiter. Wenn Sie sich an Ihrer Arbeitsstelle nicht wohl fühlen, reden Sie mit Ihrem Vorgesetzten, eventuell gibt es eine Lösung, die für beide Seiten von Vorteil ist.

Vielleicht habe ich Burnout – was kann ich tun?

Das ist abhängig davon, in welcher Phase des Burnout-Zyklus Sie sich befinden. Wenn Sie zum Beispiel erste Symptome bei sich entdecken, wie Vernachlässigung Ihrer eigenen Bedürfnisse und vieles was Sie tun, läuft wie mechanisch ab, oder Sie bemerken innere Konflikte und fühlen sich unausgeglichen. Dann befinden Sie sich wahrscheinlich in Burnout-Phase drei oder vier (von zwölf). Sie können wirklich viel für sich tun, wenn Sie sich in einer frühen Phase befinden.

Suchen Sie einen Arzt auf.

Sie haben irgendwelche Symptome bei sich entdeckt? Gehen Sie zu Ihrem Arzt.

Aber beachten Sie bitte folgende Tipps:

  1. Lassen Sie untersuchen, ob körperliche Ursachen für Ihre Symptomatik festzustellen sind.
  2. Sind keine körperlichen Ursachen auszumachen, gehen Sie zu einem Facharzt statt sich von Ihrem Hausarzt irgendwelche Psychopharmaka verschreiben zu lassen. Es gibt keine Pille gegen Burnout.
  3. Achtung, in der Selbsthilfegruppe wurde schon mehrfach die Erfahrung gemacht, dass Ärzte, auch Psychiater und Neurologen, höchst unterschiedliche Meinungen darüber haben können, ob Sie sich im Burnout befinden und arbeiten können oder nicht. Wenn Sie das Gefühl haben, Ihr Arzt nimmt Sie nicht ernst, wechseln Sie zu einem anderen.
  4. Allerdings ist es manchmal nicht die Schuld des Arztes, dass er nicht erkennt, wie es Ihnen geht. Wenn Sie bereits gewohnt sind, Ihren Mitmenschen gegenüber zu signalisieren „mir geht es gut“, ist es auch für einen Arzt schwer hinter Ihre Maske zu schauen. Beim Arzt ziehen Sie bitte Ihre Maske aus.

Kann ich meinen Stress irgendwie bewältigen?

Ja, Sie können. Sie müssen nur für sich herausfinden, welche Methoden für Sie die wirksamsten sind.

Burnout ist das Ergebnis von Dauerstress. Um stressige Situationen in Zukunft erfolgreich zu meistern gibt es viele Methoden. Entspannung ist ein davon. Welche Entspannungs-Methode für Sie die richtige ist, müssen Sie für sich selbst herausfinden. Viele empfehlen Entspannungsmethoden wie Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Yoga, Meditation oder vieles andere mehr.

Ich selbst bin Kursleiter für Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung. Deshalb kann ich Ihnen sagen, diese Methoden sind geeignet, nach der Arbeit zu entspannen. Diese Methoden verhelfen nach einiger Übung ebenfalls dazu, dass Sie leichter in einen entspannten Zustand kommen.

Der Nachteil: Während der Arbeit ist es nun einmal selten möglich, bei akutem Stress zeitaufwändige Übungen zu praktizieren. Außerdem helfen o. g. Entspannungstechniken wenig dabei, Stresshormone abzubauen. Deshalb benötigen Sie ein individuell auf Sie zugeschnittenes Stress-Management-Konzept. Für Sie maßgeschneiderte Übungen helfen am allerbesten, Ihren spezifischen Stress zu bewältigen. Gerne können Sie mit mir darüber sprechen. Rufen Sie mich einfach an. Telefon: 0661 2490437

Meine Frage an Sie: Müssen Sie erst völlig zusammenbrechen?

Sie sind unsicher, ob Sie einen Burnout haben, aber Sie sind sicher, dass in Ihrem Leben irgendetwas nicht stimmt? Ich möchte an dieser Stelle noch einmal mit Nachdruck darauf hinweisen: „Lassen Sie es nicht zu Depressionen oder gar zum totalen Burnout-Zusammenbruch kommen!“.

Sie müssen nicht erst herausfinden, ob Sie im Burnout gelandet wären, wenn Sie so weitergemacht hätten wie bisher.

Wenn Sie irgendwelche Signale Ihres Körpers oder Ihrer Psyche wahrnehmen, handeln Sie bitte. Und sei es nur z. B. Unlust, die Sie so gar nicht von sich kennen. Ein Beispiel aus einer ähnlichen Situation: Angenommen Sie haben Bauchweh. Die letzte Zeit immer wieder mal. Vielleicht denken Sie darüber nach, wohin das führen könnte. Ist es vielleicht Gastritis oder ein Magengeschwür? Angenommen Sie gehen zum Arzt und dieser behandelt erstmal medikamentös und Ihre Symptome verschwinden völlig. Was niemand weiß: es wäre ein schlimmes Magengeschwür geworden, wenn die Symptome nicht rechtzeitig behandelt worden wären. Das wussten Sie nicht und können deswegen nicht sagen „Ich hätte ein Magengeschwür bekommen“. Wenn Sie Ihre Symptome behandeln, können Sie vielleicht nicht sagen „Ich hätte einen Burnout bekommen“, aber Sie haben vielleicht einen abgewendet.

Manche sagen, Burnout ist eine Trophäe – Nach dem Motto „Gearbeitet bis zum Umfallen“. Jede Person, die am Punkt der totalen Erschöpfung war, hätte gerne auf diese „Trophäe“ verzichtet.

Und Sie? Müssen Sie erst völlig zusammenbrechen?

Übrigens, Herzinfarkt wird oft ebenfalls durch Dauerstress hervorgerufen.

Je früher Sie mit Ihrem Stress umgehen lernen oder lernen Ihren Stress auszuschalten, um so größer ist Ihre Chance auf ein gesünderes Leben.

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